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Design Connie Nijman, typesetting Liza Borovikova
Der jüdische Name steht seit Jahrhunderten im Verdacht, dem Universellen zu widersprechen. Ivan Segré zeigt das Gegenteil. Er verfolgt Antijudaismus, Antisemitismus und Antizionismus als drei Ausprägungen derselben Logik – von der römischen Antike bis zur Gegenwart, von Tacitus bis Badiou – und legt frei, was das über die Welt verrät, in der wir leben.
Was dabei entsteht, ist keine Apologie und keine Polemik. Sondern eine nüchterne Genealogie der Feindseligkeit, die unbequeme Konsequenzen zieht.
Ivan Segré studierte Philosophie und Literatur in Paris und verbrachte anschließend Jahre in Israel mit dem Studium von Bibel und Talmud. Seither schreibt er Bücher, die zwischen den großen alten Texten und den drängenden Fragen der Gegenwart avancieren.